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... Surfer, Sonne, 40 Grad
Wir waren da, wo halb Deutschland an diesem Tag sein wollte. An einem idyllischen See, mit zugegeben fast lauwarmen Wasser. Aber mit einem Hauch von Wind, Schatten unter Zelt und Bäumen und der Hoffnung auf Abkühlung in den Abendstunden. Das Zelt bereits aufgebaut, Bierbänke und Tische in Reih und Glied von fleißigen Helfern gestellt – ein ganz großer Dank, dass euch dies trotz diesen Temperaturen so perfekt gelang. Und jetzt muss ich erstmal von mr erzählen. Rechtzeitig unter der Woche hatte ich Brötchen beim Bäcker und vor allem Eiswürfel im Supermarkt bestellt. Auch nochmal am Samstagvormittag angerufen, ich komme um 16.00 Uhr und hole die Ware ab. Beim Bäcker Alles paletti. Im Supermarkt nicht viel los, einen Verkäufer nach meiner Bestellung gefragt. Erst mal gaaaanz große Augen. Ich soll mal in die Eiswürfelkiste gucken. Klar, dass da absolut nix mehr drin war. Nachdrücklichst auf meine BESTELLUNG hingewiesen und er möge mal in die Kühlung gucken. Keine Reaktion. Bin einiges nachdrücklicher geworden, dass meine Bestellung über 20 Beutel vom Geschäftsführer persönlich aufgenommen wurde. Nach einem bösen Blick von meiner Seite setzte sich das Jüngelchen langsam in Bewegung. Ich hinterher, mit in die Kühlung und da stand gleich ein Wagen mit „12“ Eisbeutel den er mir präsentierte. Sauer, aber besser als Nichts gedacht und mitgenommen. Noch 50 Meter zur Kasse, da kam schon eine Dame aus der Metzgerei gelaufen und machte uns an, dass sei Ihre Ware, auch schon bezahlt. Und weg war meine Fuhre. Könnt ihr Euch vorstellen was ich denen sagte. Laut, mehrmals und nix Gutes. War für eine….. Kann nur hoffen bei den kommenden Tankstellen noch was zu greifen. Erste Tankstelle, Box leer, zweite Tankstelle Fehlanzeige. Konnte mir noch nie eine Hitzewallung vorstellen, jetzt kann ich das. Aber es gibt noch Wunder: Ein Anruf am Handy: Hallo hier ist der Supermarkt. Wir haben Ihre Bestellung doch noch gefunden. Klar, dass ich leicht verspätet zum See kam. Dafür mit leichtem Herzen und mit kühlem Innenraum im Auto. Und die Gäste konnten kommen. Die Bierchen, Colas, Wasser, alles ging gut gekühlt an die Tische. Die Steaks und Würstchen, von Uwe Bornholdt geholt sahen super aus und von den Helfern gut gegrillt. Die Salate kamen sehr gut an – Danke an die Spender. Und die kühlen Melonen gingen weg wie warme Brezeln. Gute Laune an den Tischen. Abkühlung versprach der See - viele hatten an Badehose und Bikini gedacht. Ein Handtuch, das war an diesem Tag gar nicht notwendig. Der Sonnenuntergang wie immer fantastisch. Und dass Elke und Frank – nach einem anstrengenden Arbeitstag – noch um 23.00 Uhr zu uns kamen fand ich besonders gut. Seit mal nächstes Jahr dabei. Der Club wird 50. Wir lassen uns was einfallen. Harry Winkelmair. |
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