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... im Windsurfing-Club-Hessenaue
Mit dem „Sportcasino Astheim“ gelang ein guter Griff für unsere Feier. Erstmals ein Lokal für uns Surfer allein. Keine weiteren Gäste, dafür 2 freundliche Damen, die rasch und zuverlässig Getränke, Kaffee und Pils auf den Tisch stellten. Der Inhaber gab sich viel Mühe und war stets auf unser Wohl bedacht. Aber von Anfang an. Das Kativo im Bürgerhaus, voriger Veranstaltungsort musste schließen. Wir gingen auf die Suche nach neuer Location, eine Vorstandsitzung wurde im Lokal vereinbart und nach einem gemeinsamen OK fest von uns gebucht. Freitag abends, den 21. November, kamen die ersten Gäste pünktlich und am Ende sogar mehr als wir erwarteten. Mit fast 50 Personen war sogar der letzte Platz belegt. Gute Stimmung von Anfang an, auf einem großen TV lief eine Präsentation mit Rückblick auf den Beginn unseres großartigen Sports und wie er sich mit der Zeit veränderte. Und eigentlich sollte ja wie stets der 1. Vorstand Uwe Bornholdt wie gewohnt seine Rede halten. Aber es kam anders, seine Reise nach Lüderitz zur Speed-Meisterschaft kam dazwischen. So habe ich einfach seinen Part übernommen, Gäste empfangen und über das Wichtigste informiert. Das wir eine Verbesserung der Wetterstation in Arbeit haben. Wir denken an ein kleines Windkraftwerk, da die Solaranlage an bedeckten Tagen für die Stromversorgung nicht ausreicht. Mit gerade im Spätherbst oft nur 6 Stunden Tageslicht – und ohne Sonne – funktioniert der 24-Stunden-Betrieb nicht. Dann über eine Differenz mit den Tauchern der DLRG. Es gab zwei nicht so angenehme Vorkommen. Statt mit Briefen oder Mails seinen Standpunkt zu beziehen, verabredeten wir ein Gespräch am See. Kritikpunkt der Taucher war ein „nicht abgestimmter Steg Bau“von uns für unsere Pump-Foiler in deren Nutzungsbereich. Das hätte von uns besser laufen müssen. Alternativ werden wir mit den Anglern sprechen, die einen neuen Steg am Südufer bauten, ob eine gemeinsame Nutzung möglich wäre. Im Gespräch kam noch eine Bitte auf: Die Rettungstauchergruppe der DLRG nutzen nicht die Tiefe des Sees, sondern sind stets nur im Ostbereich unterwegs. Also zwischen ihrem Steg und dem Sandhügel bis max. 10 Meter vom Ufer entfernt. Diese Bitte geben wir an euch weiter und bitten an Übungstagen am Ostufer Abstand zu wahren. Wir baten die DLRG zudem um eine deutliche Kennzeichnung mit Boje und Wimpel „Taucher im Wasser“. Von unser Seite wurde ein übergriffiges Verhalten eines deren Mitglieder angesprochen. Was war passiert: Wir erhielten die Anfrage seitens der DLRG, ob wir eine Feier auf dem hinteren Teil unseres Geländes für eine Hochzeitsfeier zur Verfügung stellen. Als nachbarschaftliche Geste haben wir dies gestattet. Allerdings meinte eine Dame, sie hätte das Gelände exklusiv zur Verfügung. Ein Schild „Geschlossene Gesellschaft“ hing am Tor. Anwesende Mitglieder wurden angesprochen man möge doch gehen, ein surfendes Mitglied vom Wasser geholt. Also eine Aktion, die aus dem Rahmen fiel. Mit deutlichen Worten haben wir dies dem Vorstand der DLRG dargelegt. Man hat sich entschuldigt. So, nun zurück zu unserer Feier. Nach Siegerehrung der Regattateilnehmer eröffneten wir das Buffet. Und mit knapp 50 Gästen war ein Ansturm zu vermeiden. Wir sind wir perfekt geordnet und tischreihenweise angetreten. Mein Dankeschön an Euch, für Verständnis und angenehmen Auftritt. Unser Wirt hatte gut aufgetischt. Deutsch-türkische Küche mit Schnitzel, Hähnchenkeulen, Frikadellen, diverse Salate mit bestem Dressing, dazu Dips aus der Küche der Türkei in sechs oder sieben verschiedenen Variationen. Immer fruchtig und nicht vom Knoblauch erschlagen. Pommes und Baguette. Als süßen Nachtisch stand Baklava bereit. Und falls etwas zur Neige ging, es wurde stets gut nachgefüllt. Wir waren sehr zufrieden. Das gewohnte Bingo, darauf warteten wir schon mit Spannung. Frank Hirsch und Uwe Markiewitz leiteten gekonnt durch die Runden, verteilten Preise und gratulierten. Frank und Uwe, habt ihr gut gemacht. Ach ja, im Nebenraum, in dem unser Buffet aufgebaut war, hingen drei Dartscheiben. Anscheinend ist dies nicht nur mir aufgefallen. Kein Wunder, wenn sich im Laufe des Abends immer mehr unserer Gäste dort zusammenfanden, vom Urlaub, Wellen, Surf-Crashs und den besten Windgebieten erzählten, nebenbei Dart spielten und ein nettes Feeling aufkam. Und was ich noch sagen wollte, diesmal waren viele Damen dabei. Ganz lieben Dank an euch und an alle Herren für’s Kommen. Harry Winkelmair |
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